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5 Hörspiele im Zeitraum Dienstag, 9. Februar 2010

Handelspartner
Sendetermine: SWR 2 - Dienstag, 9. Feb 2010 19:20 (Ursendung)
Autor(en): Myra Çakan (BRD)
Produktion: SWR 2010 ca. 25 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Science Fiction
Regisseur(e): Alexander Schuhmacher
Inhaltsangabe: Archie Goodwin, smartester Terraner im Rigel-System und Inhaber der Detektei »Unbegrenzte Lösungen«, wird unverhofft aus der öffentlichen Verwahrung entlassen. Doch draußen wartet schon Mister Afkanabusser, sein jähzorniger, knollenförmiger Klient von Sahnjen acht, und will ihm an den Kragen, außerdem besteht Raumhafenoberinspektor Klapplatt weiterhin auf Klärung einer leidigen Visaangelegenheit. Und als wäre das noch nicht genug, hockt eine gigantische Spinne in den Räumen von »Unbegrenzte Lösungen« und benötigt dringend Archie Goodwins Dienste. Wie gut, dass seine gewitzte Assistentin Trilby ein paar kluge Einfälle hat.
Links: Externer Link Homepage Myra Çakan
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Dillingers Fluchtplan
Sendetermine: WDR 5 - Dienstag, 9. Feb 2010 20:05, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Mike Markart (Österreich *1961)
Produktion: ORF 2009 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regisseur(e): Alice Elstner
Komponist(en): Christoph Theiler
Inhaltsangabe: Der Mann hat tatsächlich ein gravierendes Problem. Er darf nicht schlafen. Denn jedes Mal, wenn er einschläft, findet er sich im Kopf eines anderen wieder. Und er kann diesen anderen nur verlassen, wenn es ihm gelingt, ihn zu töten. Durch Einflüsterungen, durch Manipulationen oder indem er seinen Träger in gefährliche Situationen manövriert. Auf diese Weise sah sich unser Mann schon genötigt, Jesus Christus, Ayrton Senna und Herbert von Karajan um die Ecke zu bringen.
Zudem hat er es immer eilig. Denn während er in fremden Köpfen wohnt, schläft sein eigener Körper schutz- und wehrlos zu Hause im Bett. Dieses Mal - und davon handelt Mike Markarts Geschichte - wacht unser Ich-Erzähler im Kopf von John Herbert Dillinger auf. Einem gefürchteten Gangster aus Chicago, den das FBI dereinst als Staatsfeind Nummer eins bezeichnete.
Dummerweise sitzt Dillinger gerade. Im Gefängnis. Gut bewacht und fest verriegelt. Keine Möglichkeit also, ihn in ein Gefecht zu verwickeln, ihn zu einem leichtsinnigen Bankraub zu verführen oder ihn von einem rivalisierenden Gangsterboss liquidieren zu lassen. Dillinger muss also fliehen. Aber wie? Unser Mann ist zur Tatenlosigkeit gezwungen. Das Schlimmste, was ihm und seinem zu Hause schlafenden Körper widerfahren kann...
Mitwirkende: Ich: Rudolf Wessely
John Herbert Dillinger: Rupert Henning
Gangster: Manfred Judmaier
Links: Externer Link Homepage Mike Markart
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Parikmacherscha - Die Friseuse
Sendetermine: DLF - Dienstag, 9. Feb 2010 20:10 (gekürzt)
Autor(en): Sergej Medwedew (Rußland / Sowjetunion *1960)
Auch unter dem Titel: Die Friseuse (Untertitel)
Produktion: DLR 2009 51 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regisseur(e): Heike Tauch
Komponist(en): Jörg Gollasch
Gute Geister im Hintergrund: Ton und Technik: Jean Szymczak
Regieassistenz: Christoph Richter
Übersetzer: Elina Finkel
Inhaltsangabe: Irina träumt von der großen Liebe, von Familienglück und einem Leben in Moskau. Aber hat sie wirklich auf den Richtigen gesetzt?
Ihr Brief- und Zukunftspartner sitzt nämlich noch im Knast. Außerdem macht ihr ein tüchtiger Feuerwehrmann den Hof. Alle Männer - sogar die mit Glatze - besuchen regelmäßig Irinas Salon. Denn Lieben und Lachen und allen Widrigkeiten zu trotzen, das ist die große Stärke der Friseuse.
Mitwirkende: Irina: Valery Tscheplanowa
Viktor: Falk Rockstroh
Tatjana: Barbara Philipp
Alexej: Tilo Nest
Jewgenij: Andreas Fröhlich
Nikolaj: Jens Wawrczeck
Sascha: Uli Pleßmann
Junge: Holly Arnaszus
Erzählerin: Margit Bendokat
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Wald - Ein deutsches Requiem
Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 9. Feb 2010 21:00
Autor(en): Gerhard Rühm (Österreich *1930)
Auch unter dem Titel: Ein deutsches Requiem (Untertitel)
Produktion: WDR 1983 33 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Sprachexperiment
Regisseur(e): Gerhard Rühm
Komponist(en): Gerhard Rühm
Schlagwörter: Umwelt
Waldsterben
Inhaltsangabe: Gerhard Rühm: "Der Text des Hörspiels Wald, ein deutsches Requiem, der das katastrophale Waldsterben zum Thema hat, basiert ausschließlich auf dokumentarischem Material. Auf die künstlerische Möglichkeit einer emotionalisierenden Darbietung des Materials habe ich keineswegs verzichtet - schon um es zu akzentuieren, auffällig zu machen, aus der additiven Nachrichtensphäre herauszuheben. Das geschieht einerseits durch Erstellung eines akustischen Kontextes, der von assoziationsträchtigen musikalischen Zitaten bis zu entsprechenden Geräusch-'Bildern' reicht, andererseits durch die Art der Präsentation des Textmaterials selbst. So werden etwa zwei bedeutsame Textabschnitte melodramatisch mit einer den Text akzentuierenden und aufrührenden Musik vorgetragen. Diese Musik hat allerdings eine enge strukturelle Beziehung zum Text, da sie buchstäblich seine musikalische Transposition darstellt: den einzelnen Lauten des Textes sind bestimmte Töne auf dem Klavier zugeordnet. Das Hörspiel fasst auf konzentrierte Weise verschiedene akustische und im engeren Sinn radiophone Ausdrucksformen wie Feature, Hörbild, O-Ton (Meinungsumfrage), Magazin, Nachrichten, Melodram zu einer montagehaften Einheit zusammen. Dieses Hörspiel soll vor allem eine durch künstlerische Mittel besonders eindringlich gewordene Mitteilung sein, die - ohne Kommentar, ohne Polemik und durch kein persönliches Credo belastet - den Hörer zu eigener Stellungnahme provozieren will."
Mitwirkende: Sprecher: Elisabeth Hartmann, Matthias Ponnier
Collegium Vocale Köln
Cello: Othello Liesmann
Stimme und Klavier: Gerhard Rühm
Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis der Kriegsblinden 1984
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Gayngstas
Sendetermine: WDR Eins Live - Dienstag, 9. Feb 2010 23:00, (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Nils Binnberg (BRD *1976)
Produktion: WDR 2008 52 Min. (Stereo) - Feature
Regisseur(e): Thomas Wolfertz
Schlagwörter: Rap
HipHop
Homosexualität
Inhaltsangabe: Die heftigste Beleidigung im Hip Hop ist "Faggot" - "Schwuchtel". Es gibt kaum einen anderen Musikstil, in dem die Homophobie größer ist. Die einst gegen Diskriminierung rappenden "Niggas" prügeln verbal auf die vermeintlich schwächeren "Homos" ein. Doch Rapper Deadlee aus L.A. schlägt zurück. Als selbst ernanntes "queer bastard child of DMX and Lil Kim", als schwules Bastardkind zweier bekennend homophober Hip Hop-Künstler, flucht er in seinem Gayngsta Rap gegen die schwulenfeindlichen Töne seiner Kollegen. In explizitem Gangster-Jargon macht er klar, dass Rap noch immer die Sprache der Unterdrückten ist und - dass er es ernst meint. Mit Kinnbart, Bandana und tätowierten, muskulösen Oberarmen erinnert er eher an einen Halbkriminellen denn an eine Tunte. Auch Foxxjazel rappt mit ihren gefühlt zwei Meter langen Beinen in engen Hotpants wie eine richtige "Bitch". Mit dem kleinen Unterschied - Foxxjazel war früher mal ein Mann.
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