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25. November, New York |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1962 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Helmut Hellstorff |
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Abschied und Heimkehr |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1971 Min. () - Originalhörspiel dt. |
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Abschied von Sundheim |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1961 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Wolfgang Schonendorf |
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Die Affäre Ernst Winter |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | MDR 2008 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Krimi |
| Regisseur(e): | Götz Fritsch |
| Inhaltsangabe: | Im März des Jahres 1900 wird in der westpreußischen Kreisstadt Konitz, nahe der Tucheler Heide, verschnürt in einen Sack der verstümmelte Oberkörper einer männlichen Leiche entdeckt. Wie die Ermittlungen der Behörden ergeben, handelt es sich bei dem aus dem flachen Wasser des Mönchsees geborgenen Rumpf um den bereits seit einigen Tagen vermissten Gymniasasten Ernst Winter. Die abgetrennten Beine und Arme werden im Laufe der Nachforschungen aufgefunden, zuletzt der Kopf. Das Zerstückeln des Körpers lässt auf Fachkenntnisse schließen. Der wohlhabende Fleischermeister Hoffmann gerät unter Verdacht, zumal er den als Frauenhelden verschrieenen Oberschüler mit seiner Tochter erwischt haben könnte. Doch beweisen lässt sich nichts, Hoffmann kommt wieder auf freien Fuß. Währenddessen erregt der Fall Aufsehen, der Name Konitz geht durch die Blätter des Kaiserreichs. Umso mehr drängt die aus Berlin angerückte Verstärkung auf Aufklärung. Dann kommen Gerüchte auf. Sie beziehen sich zuerst auf den jüdischen Fleischer Isidor Lewy und seinen Sohn Moritz, der einer Falschaussage überführt werden kann. Wenig später bereits auf die Konitzer Juden im allgemeinen. Und das Motiv? Plötzlich ist vom "Ritualmord" die Rede, von jüdischer Gier nach dem Blut unschuldiger christlicher Knaben. Die aufgebrachte Menge, mehrere hundert Menschen, zieht vor die Synagoge und steckt sie in Brand. Erst durch herbeigerufenes Militär kann diesem schwersten Ausbruch antisemitischer Gewalt im wilhelminischen Deutschland Einhalt geboten werden. Ernst Winters wirklicher Mörder wird nie ermittelt. |
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Die Affäre Leopold-Loeb |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | RBB/MDR 2004 58 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Krimi |
| Regisseur(e): | Christoph Dietrich |
| Inhaltsangabe: | Am 21. Mai 1924 kommt der 14-jährige Bobby Franks nicht nach Hause. Seine Eltern wohnen in einem der besseren Viertel Chicagos. Schnell wird klar, dass eine Erpressung dahinter stecken könnte, jedenfalls geht das aus einem anonymen Brief hervor, der am nächsten Morgen zugestellt wird. Die Eltern des Jungen wollen den Forderungen nachkommen, aber da wird schon die Leiche von Bobby entdeckt. Ist es wirklich eine Erpressung oder steckt ein Sexualverbrechen dahinter oder gar eine antisemitische Aktion? Eine Brille wird am Tatort gefunden, die nur einem Träger aus reichem Haus gehören kann. Das ist die erste heiße Spur. Was die Kriminalisten dann herausfinden, deckt sich nicht mit den Erfahrungen der Ermittler und schockierte Mitte der zwanziger Jahre die ganze USA. |
| Mitwirkende: | |
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Die Affäre Winckelmann |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | MDR/ORF 2009 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Krimi |
| Regisseur(e): | Walter Niklaus |
| Inhaltsangabe: | Johann Joachim Winckelmann, 1717 im altmärkischen Stendal geboren, galt Mitte des 18. Jahrhunderts als die europäische Kapazität in Sachen antiker Kunst. Seit 1763 hatte der auch in Rom hoch angesehene Mann die Oberaufsicht über die klassischen Altertümer inne. Im April 1768 trat Winckelmann eine längere Deutschland-Reise an, brach sie jedoch ab und fuhr von Wien, wo er von der Kaiserin empfangen worden war, zurück nach Triest, um von dort nach Venedig überzusetzen. Im Hotel Grande abgestiegen, fällt er eine Woche nach seiner Ankunft einem Mordanschlag zum Opfer. Sein Mörder - schon bald ergriffen und überführt - heißt Francesco Arcangeli. Der Mann, einunddreißig und, wie sich zeigt, mit beachtlicher krimineller Vergangenheit, hatte im selben Hotel gewohnt und mit Winckelmann viel Zeit verbracht. Bereits am 20. Juli, wenige Wochen nach der Tat, wird er öffentlich hingerichtet - als Raubmörder, wie es im Urteil heißt. Doch die Gerüchte um Winckelmanns Tod sind bis heute nicht verstummt. Hatte die Tat ihre Wurzeln im Stricher- und Homosexuellen-Milieu? Oder wollten die Jesuiten geheimer Depeschen habhaft werden, die Winckelmann vom Habsburger Hof gewissen Kurienkardinälen zuleiten sollte, denen ein paar Jahre später tatsächlich das Verbot des Jesuiten-Ordens gelang? Rolf Schneider ist ein ausgewiesener Experte in der Aufarbeitung historischer Kriminalfälle. In seinem Hörspiel wird nichts beschönigt und nichts verklärt. Rolf Schneider zeigt, wie das Ende des bedeutenden Archäologen, Forschers und Schriftstellers war - oder gewesen sein hätte können. |
| Mitwirkende: | |
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Die Affäre d'Aubray |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | MDR/RBB 2004 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Krimi |
| Regisseur(e): | Walter Niklaus |
| Inhaltsangabe: | 1676: Paris wird von einer Epidemie der Giftmorde heimgesucht: Eifersüchtige entledigen sich der Nebenbuhler, Gattinnen des Gatten, und mit dem "poudre des succession" werden sich Erbschaften verschafft. Verdächtige und Verleumdete landen in der Bastille. Fehlurteile und Justizmorde sind an der Tagesordnung. Auch die d'Aubrey werden in eine Giftaffäre verwickelt: Drei männliche Mitglieder der Familie erleiden einen mysteriösen Tod. Desgrais, ein junger, aufstrebender Gefreiter der Pariser Polizei, widmet sich, gegen den Befehl seines Vorgesetzten, der Aufklärung dieses Falles in den höchsten Adelskreisen. Dabei stößt er auf die Leiche eines Alchimisten. Stammt das spurlos tötende Gift, das ganz Paris in Schrecken versetzt, aus den Phiolen seines Laboratoriums? Und wie kam die schöne Marie de Brinvillier, geborene d'Aubrey, an diese? Da es nicht länger verborgenen bleiben kann, dass: selbst in nächster Nähe der geheiligten Person des Königs: immer unverschämter mit Gift hantiert wird, beschließt die Justiz, ein abschreckendes Exempel zu statuieren. Desgrais kommt zum Zuge; eine List führt ihn zum Erfolg. Marie wird des Mordes an ihrem Vater und ihren Brüdern angeklagt. Sie endet auf dem Schafott, doch geht sie Desgrais nicht aus dem Sinn: Die Giftmorde im Frankreich des Sonnenkönigs gehen weiter. |
| Mitwirkende: | |
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Affären |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1960 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Werner Stewe |
| Inhaltsangabe: | Rolf Schneider prangert in seinem Hörspiel "Affären" die westdeutsche Rufmord-Politik an. Ein Journalist, der sich als leitender Mitarbeiter seiner Zeitung nicht scheut, auch in die Hintergründe der herrschenden CDU-Politik hineinzuleuchten, wird eines sexuellen Vergehens bezichtigt, dessen Makel auch an ihm haften bleibt, als die völlige Haltlosigkeit der Anklage erwiesen ist. Am einzelnen, herausgegriffenen Fall wird hier verdeutlicht, wie das westdeuteche Pressewesen mehr und mehr gleichgeschaltet wird. Am Schluß des Stücks sieht der Journalist noch keinen Ausweg für sich. Seine Frau aber erkennt: "Ich glaube, du hast Freunde und Anhänger, Henry. Selbst wenn du sie nicht kennst." (Peter Gugisch in Hörspieljahrbuch 1, Henschelverlag Berlin 1961) |
| Mitwirkende: | |
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Ahornstraße 12 |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | MDR 1994 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Barbara Plensat |
| Inhaltsangabe: | "Das Dach muß neu gedeckt werden, es regnet herein, man bekommt keine Handwerker und alles ist so teuer!" Das Haus in der Ahornstraße 12, wo sie seit ihrer Heirat wohnen, ist im Frühjahr 1989 oft mehr Last als Freude für die DDR-Bürger Margarete und Herbert Scheibner. Deshalb bittet Margarete ihre in Dortmund lebende Schwester Helene, die Erhaltung des gemeinsamen Elternhauses mit Westgeld zu unterstützen. Doch Helene Schafranek und ihr Mann lehnen mit dem Hinweis, sie haben nach ihrer Ausreise 1975 auf alle Ansprüche bezüglich des Grundstückes verzichtet, jede Verantwortung für Zustand und Erhalt des Hauses ab. Die Wende sorgt schnell für eine radikale Meinungsänderung. Die Schafraneks schalten einen Anwalt ein und klagen den Rechtsanspruch auf Mitbesitz ein. Sie sind allerdings nicht die einzigen, die den Scheibners das Haus in der Ahornstraße 12 streitig machen: Legitime und illegitime Nachkommen des ursprünglichen Erbauers der Villa melden ihre Ansprüche an, ebenso wie der ehemalige VEB Feinelektronik - nun reprivatisiert und im Besitz eines Schweizer Investors -, dem die Scheibners seinerzeit einen Teil des Grundstückes verkauft hatten. Und ihr alter Bekannter Lewandowski, der es nun zum Landrat gebracht hat, will bei diesem Geschäft auch noch was verdienen. Kein Wunder, daß den Scheibners schließlich zum 3 1. Dezember 1991 gekündigt wird ... |
| Mitwirkende: | |
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Anatomie eines Unfalls |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1966 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Fritz-Ernst Fechner |
| Inhaltsangabe: | Bei einem Verkehrsunfall ist ein junger Mann getötet worden. Ein alltäglcher Vorfall, der eigentlich zu den Akten gelegt werden könnte. Der "Sprecher" aber, ein Wahrheitssucher ohne egoistische Beweggründe, ist nicht dieser Meinung. Er geht dem Leiden des jungen Mannes nach. Objektiv, kühl und unbeirrt interviewt er Personen, die Kontakt zu dem Verunglückten hatten, Freunde und Verwandte, Arbeitskollegen und Vorgesetzte. Fazit: der Vorfall war doch nicht so "alltäglich", wie er ausgesehen hatte. |
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Anatomie eines Unfalls |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SWF/WDR 1968 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Hans Gerd Krogmann |
| Inhaltsangabe: | Bei einem Verkehrsunfall ist ein junger Mann getötet worden. Ein alltäglcher Vorfall, der eigentlich zu den Akten gelegt werden könnte. Der "Sprecher" aber, ein Wahrheitssucher ohne egoistische Beweggründe, ist nicht dieser Meinung. Er geht dem Leiden des jungen Mannes nach. Objektiv, kühl und unbeirrt interviewt er Personen, die Kontakt zu dem Verunglückten hatten, Freunde und Verwandte, Arbeitskollegen und Vorgesetzte. Fazit: der Vorfall war doch nicht so "alltäglich", wie er ausgesehen hatte. |
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Der Ankläger |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1963 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Fritz Göhler |
| Komponist(en): | Jürgen Wilbrandt |
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Ankunft in Weilstedt |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1964 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Uwe Haacke |
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Ankunft in Weilstedt |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | WDR 1966 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Friedhelm Ortmann |
| Inhaltsangabe: | In einer stark auf den inneren Monolog gestellten Technik werden Schicksale und Probleme einer mitteldeutschen Kleinstadt und ihrer Schule vorgestellt, beides nicht ohne Anspruch auf allgemeinere Verbindlichkeit. |
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Armer Mensch |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||||
| Produktion: | SFB 1986 25 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||
| Regisseur(e): | Rolf Schneider | ||||||
| Inhaltsangabe: | Ein wohlhabender Zeitschriften-Verleger legt eine Tonbandkassette auf und lauscht. Er hört die verfremdete Stimme eines seiner geschätzten Mitarbeiter. Er hört das schaurig-komische Lebens-Bekenntnis eines Kritikers zum Thema Literatur und Leid. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Bericht über Robespierre |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | ORB/SFB 1993 60 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Biographie |
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Bericht über Rogalski |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SFB/Sachsenradio 1991 44 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
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Besuch gegen zehn |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | WDR 1967 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Raoul Wolfgang Schnell |
| Inhaltsangabe: | Es wird gesungen, u. a. auch der Vers: "Ein Gangster kommt und schafft dich schnell beiseite, wir leben alle auf des Messers Schneide." Die singende Dame ist Freundin eines Mannes, der eine aufregende Zeitung redigiert und um all dessentwillen Besuch erhält von einem Mann, der sich als Staatsanwalt entpuppt. In seiner Tasche steckt ein Haftbefehl. Das Problem besteht darin, ob und wie er diesen Befehl vollzieht. "Besuch gagen zehn" ist ein Text, durchtränkt von einem schwarzen Humor eigener Art. Gesamtdeutsch in einem sehr unorthodoxen Sinn wird hier Gegenwartsbewältigung mit den Mitteln einer blutigen Parabel betrieben. Wie es auch im gesungenen Liede heißt: "Wer ein Henker ist, muß das ertragen. Und der Henker aß den Teller leer." |
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Besuch in Mechtshausen |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||||||||||||
| Produktion: | MDR 2012 58 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||
| Regisseur(e): | Stefan Kanis | ||||||||||||||
| Komponist(en): | Michael Hinze | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | 1832 geboren, ist Wilhelm Busch im Jahr 1901 ein Mann von knapp siebzig. Seine Bildergeschichten haben ihn berühmt gemacht, wirtschaftlich steht er gut da. Ansonsten ist er ein Griesgram, der sich von allem zurückgezogen hat - bis auf die Malerei, und bis auf den Alkohol. Außerdem ist er ein Hagestolz. Frauen haben in seinem Leben nie eine Rolle gespielt. Oder doch? Seit 1872 - da war er vierzig - lebt er mit im Haushalt seiner Schwester Fanny, die sich um die Alltagsdinge kümmert. Wieder in Wiedensahl bei Bückeburg, da, wo er herstammt. 1898 zieht er mit ihr zusammen zu ihrem Sohn Otto ins Pfarrhaus in Mechtshausen. - Dort trifft ihn eine aus Frankfurt am Main angereiste Journalistin, die angeblich für die Zeitung über ihn schreiben will. Anscheinend weiß sie eine Menge über ihn, und abschütteln lässt sich das reichlich selbstbewusste Frauenzimmer auch nicht. Besonders über seine Frankfurter Jahre hat sie allerhand ausgekundschaftet. Über Johanna Keßler zum Beispiel, die Bankiersfrau in der Villa an der Bockenheimer Landstraße. Die Sinn für die Kunst und ein Herz für die Künstler hatte. Aber ist das ein Wunder, wenn sie deren Tochter ist? | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Bewerbungen |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SFB/SDR 1983 62 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
| Inhaltsangabe: | Joseph Fouché, nachmals Herzog von Otranto, war Chef der Polizei und einer der radikalsten Politiker während der Jahrzehnte der französischen Revolution. Zuvor hatte er sich auf die Laufbahn eines katholischen Geistlichen vorbereitet. Nach der Revolution diente er zunächst Napoleon und später dem zurückgekehrten bourbonischen König als Polizeiminister. Obwohl er sich als Polizist ein Leben lang treu blieb, gilt er nicht zu Unrecht als Genie der Charakterlosigkeit. Rolf Schneider hat sich in seine Rolle versetzt und die Bewerbungen geschrieben, mit denen sich Fouché seinen wechselnden Herren empfahl. |
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Blutmontag |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SFB 1993 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Klaus Mehrländer |
| Inhaltsangabe: | Gerade zwei Tage nach den pompösen Feiern zum 40. Jahrestag der DDR, am 9. 10 1989, waren aus den wenigen Hundert offenen Oppositionellen der Leipziger Montagsdemonstrationen zum ersten Mal Zehntausende geworden. In den Seitenstraßen wartete ein riesiges Aufgebot an Polizei und Staatssicherheit auf ihren Einsatz. Und das Massaker auf dem "Platz des himmlischen Friedens" in Peking lag noch nicht lange zurück. Doch der befürchtete Zusammenstoß mit der Staatsmacht blieb aus. Was aber, wenn an diesem Montag in Leipzig tatsächlich geschossen worden wäre? Rolf Schneider spielt diesen Gedanken durch. In einem fingierten dokumentarischen Feature aus Originaltönen, Augenzeugenberichten und Interviews entwirft er einen Abriß jüngster deutscher Geschichte, wie sie nicht gewesen ist - wie sie womöglich aber hätte werden können. |
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Costa de Piedra |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1961 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
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Damaskus |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1978 55 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Achim Scholz |
| Inhaltsangabe: | In einem Haus in Damaskus liegt ein nach einem epileptischen Anfall erblindeter Pharisäer. betreut von einem Römer, der Zeuge des Anfalls geworden ist, den Pharisäer hierher gebracht und ärztlich versorgt hat. Der Pharisäer legt seine Gründe dar, warum ein orthodoxer Jude die christliche Ketzerlehre hassen und ausrotten muß; es stellt sich allmählich heraus, es ist kein anderer als Saulus. Der Römer begründet, warum er diesen durch seine Lehre von der Gewaltlosigkeit neuartigen Rebellen Jesus töten lassen mußte; er ist Pontius Pilatus. Im weiteren Verlauf des fiktiven Dialogs jedoch wird die Hinrichtung des Messias als eine politische Torheit ausgewiesen, die dem Prokurator von Judäa den Posten gekostet hat. Pilatus versucht Saulus für seine eigenen politischen Ziele einzuspannen. Das Bekenntnis zu Christus muß sich aber über den Rahmen der jüdischen Welt hinaus ausbreiten, um politisch entschärft zu werden. Rolf Schneider stellt mit dieser eigenwilligen Interpretation der Sauls-Bekehrung die Frage, welche Verbündete sich die Macht sucht, wenn sie sich bedroht sieht. |
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Damaskus |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | WDR 1980 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Friedhelm Ortmann |
| Inhaltsangabe: | In einem Haus in Damaskus liegt ein nach einem epileptischen Anfall erblindeter Pharisäer. betreut von einem Römer, der Zeuge des Anfalls geworden ist, den Pharisäer hierher gebracht und ärztlich versorgt hat. Der Pharisäer legt seine Gründe dar, warum ein orthodoxer Jude die christliche Ketzerlehre hassen und ausrotten muß; es stellt sich allmählich heraus, es ist kein anderer als Saulus. Der Römer begründet, warum er diesen durch seine Lehre von der Gewaltlosigkeit neuartigen Rebellen Jesus töten lassen mußte; er ist Pontius Pilatus. Im weiteren Verlauf des fiktiven Dialogs jedoch wird die Hinrichtung des Messias als eine politische Torheit ausgewiesen, die dem Prokurator von Judäa den Posten gekostet hat. Pilatus versucht Saulus für seine eigenen politischen Ziele einzuspannen. Das Bekenntnis zu Christus muß sich aber über den Rahmen der jüdischen Welt hinaus ausbreiten, um politisch entschärft zu werden. Rolf Schneider stellt mit dieser eigenwilligen Interpretation der Sauls-Bekehrung die Frage, welche Verbündete sich die Macht sucht, wenn sie sich bedroht sieht. |
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Drei Rätsel oder Die große Umwälzung |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Die große Umwälzung (Zusatz) | ||||||||||||
| Produktion: | SDR 1983 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||
| Genre(s): | Kinderhörspiel | ||||||||||||
| Regisseur(e): | Otto Düben | ||||||||||||
| Komponist(en): | Peter Zwetkoff | ||||||||||||
| Inhaltsangabe: | In dem Kaiserreich Tscha-Ni herrschte einstmals kein Kaiser, sondern eine Kaiserin, und auch sonst spielten dort die Männer keine große Rolle. Nicht Sache der Männer und Knaben war zum Beispiel das Stark-und-Mutig-Sein, das Räuber-und-Gendarm-Spielen, das Auf-die-Jagd-Gehen und In-den-Krieg-Ziehen, sondern Sache der Frauen und Mädchen. Und nicht Sache der Frauen und Mädchen war das Kochen, Spinnen, Stopfen, Häkeln und Daheimsitzen, das Flötespielen und das Sanft-und-Zierlich-Sein, sondern Sache der Knaben und Männer. Sogar Weinen war dort Männer- und Knabensache. - Was aber, wenn die allmächtige Kaiserin selber keine Tochter hat, sondern nur einen Sohn? Hier läßt Rolf Schneider das Turandot-Motiv anklingen - in der genauen Umkehrung der Rollen allerdings. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Einer zuviel |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1959 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
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| ← 26 | 27 | 28 → | |
Einzug ins Schloß |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1972 68 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater |
| Genre(s): | Komödie |
| Regisseur(e): | Theodor Popp |
| Komponist(en): | Wolfgang Schoor |
| Inhaltsangabe: | Der Umsiedler Priskoleit hat sich in einem alten Jagdschloß als Gastwirt festgesetzt, nicht zur Freude seiner Tochter, die den Platz an der Theke gern gegen einen anderen tauschen würde. Aber mit ihren Freiern hat sie kein Glück. Ein Student hat zu langfristige Pläne, und der Kellner Emil ist zu schüchtern. Das ändert sich mit dem Erscheinen von Ivo Matecka, Artist und Zimmermann, Miterbauer eines Chemiekombinats. Überhaupt kommt mit dem Bau des Kombinats vieles in diesem verschlafenen Nest in Bewegung. |
| Mitwirkende: | |
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| ← 27 | 28 | 29 → | |
Emigration eines Dichters |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | RIAS 1981 34 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Biographie |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
| Inhaltsangabe: | Ein fiktiver Briefwechsel zwischen Friedrich dem Großen, Voltaire und einigen einflußreichen Persönlichkeiten von Stand, vom Großen Friedrich in Szene gesetzt, um Voltaire an den preußischen Hof zu holen. Ein vergnüglich-hintersinniger Text und eine verblüffende Stilkopie der Sprache und des Denkens des durchaus nicht nur "heiteren Rokoko". |
| Mitwirkende: | |
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| ← 28 | 29 | 30 → | |||||
Enten zählen |
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|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||
| Produktion: | SDR/BR 1976 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Regisseur(e): | Horst H. Vollmer | ||||
| Inhaltsangabe: | Eine dreiundvierzigjährige Tierärztin lebt und arbeitet "im tiefsten Mecklenburg". In die offensichtliche Melancholie ihres Provinzabends platzt ein zwanzigjähriger Bursche herein, der vorgibt, einen Motorradunfall gehabt zu haben. Als Versager und Lügner definiert er sich unaufhörlich weiter. Hat er keinen Unfall gehabt sondern sein Motorrad selbst vernichtet? Ist es so, dass er sein Gegenüber vor fünf Jahren bei einem Vortrag hörte und ihr Bild nicht mehr löschen kann in seiner Erinnerung? Einem schwierigen Psychogramm stellt Rolf Schneider in diesem Hörspiel einen praktischen, ausgefüllten Verstand zur Seite. | ||||
| Mitwirkende: |
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Europa |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SDR 1988 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Otto Düben |
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| ← 30 | 31 | 32 → | |||||
Feuer an bloßer Haut |
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|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||
| Produktion: | MDR 2007 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Genre(s): | Biographie | ||||
| Regisseur(e): | Ulrich Lampen | ||||
| Inhaltsangabe: | 1920 ist Milena Jesenská 24 Jahre alt und hat in ihrer Heimatstadt Prag bereits einiges Aufsehen erregt: auch, weil sie mit 19 gegen den erbitterten Widerstand ihres nationalistisch-antisemitsch eingestellten Professoren-Vaters den etwas verbummelten jüdischen Literaten Ernst Polak heiratete. Sie schreibt für tschechische Zeitungen und übersetzt, unter anderem Erzählungen eines deutschsprachigen Prager Autors namens Franz Kafka. Die beiden kennen sich aus der Prager Literaturszene, und sie haben über Übersetzungs- und Literaturfragen auch schon korrespondiert, als sich der Briefwechsel-Dialog in jenem Jahr 1920 derart intensiviert, dass Milena den dreizehn Jahre älteren, von ihr bewunderten Autor überreden kann, sich auf der Rückfahrt von einer Kur in Meran in Wien mit ihr zu treffen. Es wird eine überwältigende Begegnung, für beide. Ein Paar werden sie trotzdem nicht. Schon bald kehrt ihre Liebe zurück in die Briefe, aus denen sie für Tage und Stunden herausgesprungen war. Im letzten Brief, 1923, ist alles nur noch Erinnerung, und Kafka kehrt zum "Sie" zurück. - Kafkas "Briefe an Milena" sind hunderttausendfach gedruckt und gelesen worden. Ihre, Milenas, Briefe wurden nie gefunden. Im Dialog dieses ungewöhnlichen Paares, einer "literarischen Fiktion, hergestellt aus Originalen" (Rolf Schneider), werden sie "rekonstruiert". Durch Anlehnung an Milenas Biografie, ihre Feuilletons und Reportagen, durch Einfühlung in eine der sonderbarsten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts. | ||||
| Mitwirkende: |
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Feuer an bloßer Haut - Franz Kafka und Milena Jesenská |
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|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||
| Produktion: | ORF 2008 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Genre(s): | Biographie | ||||
| Regisseur(e): | Harald Krewer | ||||
| Komponist(en): | Peter Kaizar | ||||
| Inhaltsangabe: | 1920 ist Milena Jesenská 24 Jahre alt und hat in ihrer Heimatstadt Prag bereits einiges Aufsehen erregt: auch, weil sie mit 19 gegen den erbitterten Widerstand ihres nationalistisch-antisemitsch eingestellten Professoren-Vaters den etwas verbummelten jüdischen Literaten Ernst Polak heiratete. Sie schreibt für tschechische Zeitungen und übersetzt, unter anderem Erzählungen eines deutschsprachigen Prager Autors namens Franz Kafka. Die beiden kennen sich aus der Prager Literaturszene, und sie haben über Übersetzungs- und Literaturfragen auch schon korrespondiert, als sich der Briefwechsel-Dialog in jenem Jahr 1920 derart intensiviert, dass Milena den dreizehn Jahre älteren, von ihr bewunderten Autor überreden kann, sich auf der Rückfahrt von einer Kur in Meran in Wien mit ihr zu treffen. Es wird eine überwältigende Begegnung, für beide. Ein Paar werden sie trotzdem nicht. Schon bald kehrt ihre Liebe zurück in die Briefe, aus denen sie für Tage und Stunden herausgesprungen war. Im letzten Brief, 1923, ist alles nur noch Erinnerung, und Kafka kehrt zum "Sie" zurück. - Kafkas "Briefe an Milena" sind hunderttausendfach gedruckt und gelesen worden. Ihre, Milenas, Briefe wurden nie gefunden. Im Dialog dieses ungewöhnlichen Paares, einer "literarischen Fiktion, hergestellt aus Originalen" (Rolf Schneider), werden sie "rekonstruiert". Durch Anlehnung an Milenas Biografie, ihre Feuilletons und Reportagen, durch Einfühlung in eine der sonderbarsten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts. | ||||
| Mitwirkende: |
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Freundschaften |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SDR 1979 66 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Otto Düben |
| Mitwirkende: | |
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Gefängnis von Pont L'Eveque |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||||||||||||||||
| Produktion: | DDR 1956 66 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||
| Genre(s): | Komödie | ||||||||||||||||||
| Regisseur(e): | Helmut Hellstorff | ||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Heinz Jahr | ||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Dieses Hörspiel ist der Beitrag der Dramaturgie der Hörspielabteilung von Radio DDR im Programmaustausch mit der Dramaturgie der Hörspielabteilung des Westdeutschen Rundfunks Köln. Diese quirlige Gaunerkomödie von Rolf Schneider geht auf eine kuriose Begebenheit zurück, die sich in einem Gefängnis der Normandie zugetragen hat. Ein Berufsganove und Lebenskünstler mit chevaleresken Manieren und Sinn für Standesehre versteht es, die Gefängnishaft zu einem Ferienaufenthalt zu machen - an dem nicht nur die Mithäftlinge, sondern auch das Aufsichtspersonal partizipieren - und zu einem idealen Standquartier, dem gewohnten Gelderwerb ungestört nachzugehen, wenn, ja wenn der Bonvivant alter Schule am Ende den Bogen nicht doch überspannt hätte... Sicher ist dieses unproblematisch heitere Stück, dem Jeder ernstzunehmende politische Akzent fehlt, keineswegs exemplarisch für das Hörspielschaffen Jenseits der Zonengrenze, das wir - wenn die Zeitläufte und die politische Konstellation nicht dagegenstehen - zu einem anderen Zeitpunkt zur Diskussion stellen wollen. Es zeigt Jedoch, was unsere Landsleute drüben mit Vergnügen gehört haben, und soll ein weiterer Schritt zur menschlichen Begegnung sein. | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Godefroys |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1962 Min. (Mono) - Bearbeitung Theater |
| Regisseur(e): | Otto Dierichs |
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Haltestelle |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | WDR/BR/HR 1969 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Cläre Schimmel |
| Inhaltsangabe: | An der Haltestelle des Fährdampfers auf einer kleinen Insel warten ein Biologiestudent und eine junge Krankenschwester auf das nächste Boot. Der Ostberliner Autor Rolf Schneider umkreist in dem Zwiegespräch sehr behutsam die Spannungsverhältnisse, mit denen man sich auch in der DDR auseinanderzusetzen hat wie in jedem anderen Land. Es schimmern die klassischen Konflikte zwischen Individuum und Gemeinschaft, zwischen Ideal und Realität durch. Konkret äußern sie sich in der Kluft zwischen den Generationen, zwischen den verschlissenen, nur noch pathetisch heuchelnden Vätern, die nur dem Wohlstand nachjagen und den Jungen, die die Heuchelei durchschauen und daher auch den Idealen mißtrauen, die so lauthals verkündet werden. |
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Heiligung Johannas |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SDR/RIAS 1981 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
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Ein Herr aus Brasilien |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1959 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
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Jupiter-Sinfonie |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||||||||||||||||
| Produktion: | DDR 1962 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||
| Regisseur(e): | Fritz-Ernst Fechner | ||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Im Mittelpunkt steht Stephan, ein vereinsamter alter Mann, der sich fein gemacht hat und in der Straßenbahn gehänselt wird. Zum erstenmal wird er, dessen Leben sich sonst zwischen möbliertem Zimmer, Heizungskeller und Wirtshaus abspielt, ein Konzert besuchen. Die Musik hat eine Wirkung auf ihn, die sich oft an Menschen beobachten läßt, die gern Musik hören, ohne sie indessen verstehen zu können. Sie entführt den alten Mann in die Welt seiner Gedanken und Erinnerungen, und nur in den Pausen wird ihm bewußt, daß er wieder nicht richtig zugehört hat. Dennoch wird dieser Tag in seinem armen und harten Leben einen besonderen Platz einnehmen. | ||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Jupiter-Sinfonie |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | WDR 1973 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
| Inhaltsangabe: | Im Mittelpunkt steht Stephan, ein vereinsamter alter Mann, der sich fein gemacht hat und in der Straßenbahn gehänselt wird. Zum erstenmal wird er, dessen Leben sich sonst zwischen möbliertem Zimmer, Heizungskeller und Wirtshaus abspielt, ein Konzert besuchen. Die Musik hat eine Wirkung auf ihn, die sich oft an Menschen beobachten läßt, die gern Musik hören, ohne sie indessen verstehen zu können. Sie entführt den alten Mann in die Welt seiner Gedanken und Erinnerungen, und nur in den Pausen wird ihm bewußt, daß er wieder nicht richtig zugehört hat. Dennoch wird dieser Tag in seinem armen und harten Leben einen besonderen Platz einnehmen. |
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Konstruktion einer Heiligen oder Prozeß der Rechtfertigung Jeanne d'Arcs nach dem Jahr 1450 |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Auch unter dem Titel: | Prozeß der Rechtfertigung Jeanne d'Arcs nach dem Jahr 1450 (Zusatz) |
| Produktion: | DDR 1971 Min. () - Originalhörspiel dt. |
| Inhaltsangabe: | Unerschöpflich in ihren psychologischen, religiösen und politischen Aspekten ist die immer wieder behandelte und abgewandelte Geschichte der Jeanne d'Arc, zu der Rolf Schneider eine neue Variante beiträgt. Er demonstriert an den Prozessen, in denen die Jungfrau zunächst verurteilt und später rehabiliert wurde, die Unmoral der Machthaber und ihrer Gehilfen. König Charles ordnet ein Verfahren an, das die Wahrheit über den Prozeß gegen Jeanne d'Arc ans Tageslicht bringen soll. Zeugen und Prozeßteilnehmer von ehemals werden noch einmal vernommen. So wie im ersten Prozeß beschlossen war, die Jungfrau zu verurteilen, so im neuerlichen Verfahren, sie zu rehabilitieren. Es finden sich wie damals auch heute die willfährigen Richter, die beweisen, was bewiesen werden soll. Der Prozeß, der die völlige Integrität der Jeanne d'Arc beweist, wird zur Kritik an denen, die durch Bildung und Stellung dazu befähigt sein sollten, Unrecht zu erkennen und es abzulehnen, aber stattdessen opportunistisch lavieren und jegliche Verantwortung für das Unrecht, an dem sie selbst beteiligt sind, von sich weisen, ihre billigen Rechtfertigungen immer bei der Hand. |
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Konstruktion einer Heiligen oder Prozeß der Rechtfertigung Jeanne d'Arcs nach dem Jahr 1450 |
|
|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Auch unter dem Titel: | Prozeß der Rechtfertigung Jeanne d'Arcs nach dem Jahr 1450 (Zusatz) |
| Produktion: | WDR 1972 46 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Friedhelm Ortmann |
| Komponist(en): | Enno Dugend |
| Inhaltsangabe: | Unerschöpflich in ihren psychologischen, religiösen und politischen Aspekten ist die immer wieder behandelte und abgewandelte Geschichte der Jeanne d'Arc, zu der Rolf Schneider eine neue Variante beiträgt. Er demonstriert an den Prozessen, in denen die Jungfrau zunächst verurteilt und später rehabiliert wurde, die Unmoral der Machthaber und ihrer Gehilfen. König Charles ordnet ein Verfahren an, das die Wahrheit über den Prozeß gegen Jeanne d'Arc ans Tageslicht bringen soll. Zeugen und Prozeßteilnehmer von ehemals werden noch einmal vernommen. So wie im ersten Prozeß beschlossen war, die Jungfrau zu verurteilen, so im neuerlichen Verfahren, sie zu rehabilitieren. Es finden sich wie damals auch heute die willfährigen Richter, die beweisen, was bewiesen werden soll. Der Prozeß, der die völlige Integrität der Jeanne d'Arc beweist, wird zur Kritik an denen, die durch Bildung und Stellung dazu befähigt sein sollten, Unrecht zu erkennen und es abzulehnen, aber stattdessen opportunistisch lavieren und jegliche Verantwortung für das Unrecht, an dem sie selbst beteiligt sind, von sich weisen, ihre billigen Rechtfertigungen immer bei der Hand. |
| Mitwirkende: | |
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Krankenbesuch |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | WDR/BR/HR 1967 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Friedhelm Ortmann |
| Inhaltsangabe: | Ähnlich wie schon in seinem Hörspiel "Haltestelle", das der WDR 1969 gesendet hat, konfrontiert Rolf Schneider auch in "Krankenbesuch" zwei Menschen miteinander, die für die Gesellschaft in der DDR und für eines ihrer spezifischen Probleme repräsentativ stehen. Eine junge Frau besucht im Krankenhaus einen Mann, mit dem sie befreundet ist. Er ist doppelt so alt wie sie. Mit einer zarten, leisen, etwas resignierten Gebärde kommt ihre Beziehung zur Sprache. Der Mann bangt um die Rechtfertigung seiner Aufbauarbeit, die ihm die Krankheit eingetragen hat. Wenn die junge Frau Mißfallen an dem vernünftigen und geregelten Leben in dieser Gesellschaft äußert, weil es ihre Generation um die Freiheit der Improvisation und um das Abenteuer gebracht hat, so sieht der Mann den Sinn seiner Existenz und seines Handelns in Frage gestellt. Er hat seine ganze Kraft dafür aufgewandt, um den Menschen, die nach ihm kommen würden wie seine junge Gesprächspartnerin, den Weg zu ebnen. Und nun erscheint ihr dieser Weg zu kalt und zu glatt... |
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Krankenbesuch |
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|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||
| Produktion: | DDR 1969 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Regisseur(e): | Theodor Popp | ||||
| Mitwirkende: |
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Krotky |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | 1972 Min. () - Originalhörspiel dt. |
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Der König und sein Dieb |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1959 55 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Helmut Hellstorff |
| Komponist(en): | Rolf Kuhl |
| Inhaltsangabe: | Meisterdieb Christian Andreas Käsebier, nach 600 Diebstählen in Prag gefasst und nach österreichischem Recht zum Tode verurteilt, wird, da er Preuße ist, auf Ersuchen Friedrich II. ausgeliefert und wartet seit 9 Jahren auf der königlich-preußischen Festung Stettin auf die Hinrichtung. Eines Tages wird er zu Friedrich II. befohlen. Denn zwischen Österreich und Preußen ist Krieg ausgebrochen. Die preußischen Truppen haben zwar Prag eingeschlossen, aber das widersteht trotz Hungersnot seinen Belagerern, und zu alledem rückt die kaiserliche österreichische Armee in bedrohliche Nähe. Ein Zweifrontenkrieg wäre Preußens Niederlage. So bietet Friedrich II. dem Meisterdieb einen Handel an: Käsebier, der doch Prag wie seine Westentasche kenne, solle die Stadt stehlen und dafür Freiheit und Geld bekommen. Er habe sich nur einzuschleichen, den Vorposten Zeichen zu geben und die Stadt durch Feuerlegen und dergleichen für die Kapitulation bereitzumachen. - Käsebier willigt ein. Doch in ! Prag angekommen, macht er genau das Gegenteil, er informiert Prinz Karl von Lothringen, der schon zur Übergabe Prags entschlossen war, vom Heranrücken der österreichischen Armee. Friedrich II. verliert die Schlacht bei Kolin gegen die Österreicher. Prinz Karl, sich als Retter von Prag preisend, möchte sich den Ruhm, Friedrich II. geschlagen zu haben, nicht mit einem Dieb teilen. Er lässt Käsebier, den er vorsichtshalber gefangen gehalten hatte, wieder frei und sichert ihm Hilfe zu bei seinem Vorhaben, Friedrich II. inkognito aufzusuchen. Käsebier, als kaiserlicher Offizier im Parlamentärsauftrag verkleidet, berichtet Friedrich II. von der vereitelten Übergabe Prags und wartet seine Reaktion ab, die ihm aber wieder nur den Tod verheißt. Käsebier macht sich unbemerkt und auf Nimmerwiedersehen davon, Friedrich II. eine Nachricht mit seiner wahren Identität hinterlassend. |
| Mitwirkende: | |
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Die Mainzer Republik |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SDR 1981 78 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Otto Düben |
| Komponist(en): | Peter Zwetkoff |
| Mitwirkende: | |
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Manipulationen |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | WDR 1971 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Friedhelm Ortmann |
| Inhaltsangabe: | Während sich Rolf Schneider mit seinen letzten Hörspielen im Bereich subtiler realistischer Beobachtung bewegt hat, wendet er sich mit dem Hörspiel "Manipulation" der Groteske zu. Doch hinter dem überspitzten Geschehen der Groteske scheint schon bald die gar nicht phantastische, sondern konkrete Kritik an gesellschaftlichen Erscheinungen durch. Die Kritik an der Sensationsgier der Massenpresse, die den Rahmen für die Groteske abgibt, wird vorgeschoben. Dahinter geht der Autor auf die Art und Weise ein, wie ausgerechnet in den Staaten, in denen man sich auf die Dialektiker des Sozialismus beruft, dialektisches Denken auf den Kopf gestellt wird. Aufgeregt sprechen die Frauen im Treppenhaus eines Mietshauses. Schon wieder ein Todesfall. Es kann so nicht weitergehen; den bösen Vertretern muß endlich das Handwerk gelegt werden. So denkt auch Herr Arthur. Er hat es sich gerade in seiner Wohnung gemütlich gemacht, als es läutet. Er sieht sich einem Fremden gegenüber. Der verhält sich so ungewöhnlich, daß Herr Arthur ihn als einen der gefährlichen Vertreter verdächtigt. |
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Marienbader Briefe |
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|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||
| Produktion: | SFB 1982 58 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Genre(s): | Biographie | ||||
| Regisseur(e): | Rolf Schneider | ||||
| Inhaltsangabe: | Am 22. März 1832 starb Johann Wolfgang von Goethe. Acht Jahre vor seinem Tod, während der Sommerferien im böhmischen Marienbad, hatte sich der berühmte Mann, mit immerhin schon 74 Jahren, in die 19jährige Ulrike von Levetzow verliebt. Es war eine heftige Liebe. Durch seinen Freund und Dienstherren, den Großherzog Karl August von Weimar, ließ Goethe um Ulrikes Hand anhalten. Aber die Familie der Geliebten lehnte den so ehrenvollen wie seltsamen Antrag ab. Verzweifelt kehrte Goethe nach Weimar zurück. Mehrere Tage dauerte die Reise. Da gab ihm, wie ehemals seinem Tasso, "ein Gott zu sagen, was ich leide". Er schrieb im Wagen eines seiner schönsten Gedichte, die "Marienbader Elegie". Im trüben November 1981 schrieb, einige hundert Kilometer weiter nördlich, Rolf Schneider die "Marienbader Briefe": eine erfundene Korrespondenz zwischen zwei wirklichen Zeitgenossen Goethes über die Affäre von Marienbad. Der eine ist Friedrich v. Gentz, Chef der Metternichschen Zensurbehörde in Wien, der Intellektuelle im Dienst der politischen Restauration, die andere Maria Szymanowska, die Pianistin und Patriotin aus dem geteilten Polen, eine Freundin Goethes in Marienbad. | ||||
| Mitwirkende: |
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Mein Bruder |
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|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||
| Produktion: | DDR 1970 74 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Genre(s): | Biographie | ||||
| Regisseur(e): | Rolf Schneider | ||||
| Komponist(en): | Tilo Müller-Medek | ||||
| Inhaltsangabe: | Dialog zwischen Thomas Mann und Heinrich Mann, zusammengestellt nach originalen Texten aus beider Briefwechsel und ihrem essayistischen Schaffen. Vervollständigt durch vier Spielszenen, die Ausschnitte ihrer bedeutendsten Romane zur Vorlage habenn. | ||||
| Mitwirkende: |
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Mein Bruder |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | WDR 1975 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Biographie |
| Regisseur(e): | Friedhelm Ortmann |
| Inhaltsangabe: | "Heinrich: Als mein Bruder nach den Vereinigten Staaten übersiedelt war, erklärte er schlicht und recht 'Wo ich bin, ist die deutsche Kultur.' Thomas: Die Tatsache, daß dieser einer der größten Schriftsteller deutscher Sprache war, wird über kurz oder lang auch vom widerstrebenden Bewußtsein der Deutschen Besitz ergreifen." So beginnt das Hörspiel "Mein Bruder", das Rolf Schneider aus dokumentarischem Material über die beiden deutschen Dichter montiert hat. "Das vorliegende Hörspiel bekennt sich gern zu dem Muster, dem er seine Struktur entlehnt hat: Kiltys "Geliebter Lügner". Doch während Kilty es mit der Aufarbeitung einer erotischen Konespondenz zu tun hat, liegt hier eine politisch-ästhetische vor, eine der eigentümlichsten und aufregendsten des laufenden Jahrhunderts." (Rolf Schneider) |
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Montezumas Krone |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | MDR/SFB 1996 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Krimi |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
| Inhaltsangabe: | Jeden Morgen pünktlich um neun setzt sich Dr. sc. Olaf Mrosowski an seinen Schreibtisch und erklärt seine Anderthalb-Zimmer-Wohnung zu seinem Büro. Er ist achtundvierzig, geschieden und war bis zur Evaluierung seines Instituts im Frühjahr 1992 Spezialist für präkolumbianische Hochkulturen Mittelamerikas an der Akademie der Wissenschaften. Danach entsann er sich notgedrungen einer alten Passion für Raymond Chandler und verlegte sich auf "Recherchen". Ehemänner, Ehefrauen, das Übliche. Auch die Sache mit Samuel Flieg scheint anfangs das Übliche zu sein. Über seine Firma allerdings - Impex Berlin GmbH - ist nicht viel rauszukriegen. Und was für Geschäfte führen den staatenlosen Samuel Flieg, bis 1990 Leiter der Firma Mooshammer KG mit Niederlassungen in Berlin, Vaduz und Brüssel und Träger des Karl-Marx-Ordens der DDR, plötzlich zur Austria Export GmbH und einer Kommerzialrätin Adler? Immerhin könnte eine Dienstreise nach Wien dem Ex-Historiker und Ex-DDR-Bürger Olaf Mrosowski die Gelegenheit bieten, Montezumas Federkrone in ihrer Vitrine des Historischen Museums einen Besuch abzustatten. Aber auch daraus wird nichts. |
| Mitwirkende: | |
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Nach der Liebelei |
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|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||
| Produktion: | ORF/MDR 2006 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Genre(s): | Biographie | ||||
| Regisseur(e): | Götz Fritsch | ||||
| Inhaltsangabe: | Rolf Schneider zu seinem Hörspiel über die Beziehung des Dichters Arthur Schnitzler mit der Schauspielerin Adele Sandrock: "Schnitzler und die Sandrock hatten eine stürmische Beziehung, die keine zwei Jahre hielt. Später sahen sie sich noch manchmal und wechselten auch Briefe. Zuletzt begegneten sie einander 1929, zwei Jahre vor Schnitzlers Tod. Der Dichter saß im Parkett des kleinen Berliner Theaters Unter den Linden; die Sandrock war dort engagiert. Man hatte ihr die Anwesenheit des berühmten Besuchers vermeldet, sie spähte durch das Guckloch im Vorhang, sah ihn und stöhnte: "O Gott, ist der alt geworden!" Unser Hörspiel lässt diesem Wiedersehen auf Entfernung ein Treffen auf engem Raume folgen. Zwei nicht mehr junge Menschen erinnern sich ihrer einstigen erotischen Leidenschaft, was zugleich komisch und rührend ist. Sie streiten sich wie einst. Sie versöhnen sich wie einst. Sie reden über Kunst und Leben, über Arbeit und Spiel, über Liebe und Tod. Das Politische der Zeit eines wachsenden europäischen Faschismus wird nicht ausgespart. Am Ende ist es Schnitzler, der die Zeche bezahlen muss, nicht nur im wörtlichen Sinn. Dieses Treffen ist eine Erfindung. Ist es eine Erfindung? Vielleicht hat es sich ereignet, und wir wissen es nur nicht. Wenn es sich ereignet hat, ist es genau so abgelaufen wie hier beschrieben." | ||||
| Mitwirkende: |
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Notlandung |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||||||||||
| Produktion: | DDR 1973 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||
| Genre(s): | Science Fiction | ||||||||||||
| Regisseur(e): | Rolf Schneider | ||||||||||||
| Komponist(en): | Reiner Bredemeyer | ||||||||||||
| Inhaltsangabe: | "Wie kommt das Lachen in den Körper des Kommandanten Ted?" Diese und andere Fragen hat ein Untersuchungsausschuß zu klären, der sich mit einem unprogrammgemäß verlaufenen Patrouillenflug befaBt, bei dem zwei Astronauten gezwungen waren, auf einem anderen Planeten notzulanden; war es tatsächlich ein technischer Defekt oder bloß die "Liebe zum Unerklärlichen", der der Kommandant so gern erliegt und die ihn zu dieser "Umleitung" veranlaßte? Jedenfalls ist er nicht mehr zurückgekehrt von diesem Planeten mit den merkwürdigen Wesen ohne Körper. Wesen, die einst als Existenzen ohne Geist der Erde entflohen sind, um sich ganz dem Denken hinzugeben; dafür haben sie ihren Körper geopfert. Sie sind nur mehr Stimmen, Stimmen ohne Körper, die gleich Sirenen zu den phantastischsten Gedankenflügen verführen können... | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Notlandung |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | HR/BR 1977 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Science Fiction |
| Regisseur(e): | Bernd Lau |
| Inhaltsangabe: | Raumfahrer treffen auf Menschen, die die Erde verlassen haben und als körperlose Geistwesen auf einem fernen Planeten leben. Ein Untersuchungsausschuß auf der Erde hat sich mit dem nicht programmgemäß verlaufenen Patrouillenflug zu befassen, bei dem die beiden Astronauten gezwungen waren, auf jenem Planeten notzulanden. War es tatsächlich ein technischer Defekt oder nur ein getarntes Fluchtmanöver des Bordkommandanten auf der Suche nach einem Freiraum für Phantasie und Abenteuer und damit nach mehr Menschlichkeit? Während der apparatehörige Ingenieur Bick dem Phänomen distanziert gegenübersteht und sich an die Reparatur des Schiffes heranmacht, beginnt Kommandant Krenlechner mehr und mehr dem Einfluß dieser Wesen zu erliegen. Ursprünglich wie die übrigen Menschen, waren sie angesichts der Verheerungen, die eine unmenschliche Technik auf der Erde angerichtet hatte, ins All aufgebrochen, um einen Planeten zu finden, auf dem sie das geistlose Leben aufgeben konnten. Sie zogen sich auf's reine Denken zurück und verwandelten sich dabei allmählich, bis zuletzt alles Stoffliche von ihnen abfiel und nur mehr reiner Geist übrig war, dem als einziges Instrument die Stimme verblieb. Während der Kommandant zusehends verblaßt und seine Körperlichkeit verliert, sehnt sich indessen eines der Geistwesen zurück und materialisiert in Krenlechners Körper, um mit zur Erde zu fliegen. Bick jedoch, der den Kommandanten denunziert hat, muß sich nach seiner Rückkehr vor der Kommission verantworten, die über den Wahrheitsgehalt seines Berichts zu befinden hat. Rolf Schneider hat seine durch skeptische Ironie gemilderte Sehnsucht nach einer humanen nicht-technischen Utopie in Science Fiction gekleidet. Die Lösung dieses spannenden Denk-Spiels überläßt er der Phantasie des Hörers: Ist Bicks Bericht Wahrheit, Lüge, die Ausgeburt eines kranken Gehirns - oder ist alles ein raffiniertes Vexierspiel des Autors? |
| Mitwirkende: | |
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Pilzomelette |
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|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||
| Produktion: | BR 1984 14 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Regisseur(e): | Rolf Schneider | ||||
| Inhaltsangabe: | Ein Heiratsschwindler gerät an die Falsche. Zum Verhängnis werden ihm seine Vorliebe für Pilzomelette und der Umstand, daß die Dame Wirtin eines Kellerlokals in der alten Stadtmauer ist. | ||||
| Mitwirkende: |
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Platanenstraße 10 |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||||||||||||
| Produktion: | DDR 1970 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||
| Regisseur(e): | Werner Grunow | ||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Im Frühjahr 1970 kommt der sowjetische Schauspieler Bestjuschew zu Filmaufnahmen nach Berlin. Er war schon einmal in dieser Stadt, 1945 als Soldat. Was ist aus den Deutschen geworden, die er damals kennenlernte? Aus einem Geflecht von Erinnerungen werden 25 Jahre Erleben einer Gruppe von Menschen transparent, die die gemeinsamen Erfahrungen jenes Jahres 1945 unterschiedlich in ihr weiteres Leben eingebracht haben. (Liste der funkdramatischen Produktionen des Jahres 1970, hrsg. v. Deutschen Demokratischen Rundfunk) | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Porträt Nummer 1 |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1971 Min. () - Originalhörspiel dt. |
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Porträt Nummer 2 |
|
|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1977 56 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Werner Grunow |
| Komponist(en): | Bernd Wefelmeyer |
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Der Prozeß Richard Waverley |
|
|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1961 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Inhaltsangabe: | "Prozeß Richard Waverley" hält sich streng an Tatsachen. Es rollt noch einmal den Fall jenes amerikanischen Fliegermajors Eatherly auf, der den Einsatz auf Hiroshima leitete. "Prozeß Richard Waverley" ist ein Stück erregender Enthüllungsliteratur. Die innere Spannung des ungleichen Kampfes zwischen Wahrheit und Lüge im Fall Eatherly verlangt die einheitliche akustische Ebene der Gerichtsverhandlung. (Sybill Mehnert: Hörspiel 1961, in: Hörspiele 2, Henschelverlag Berlin 1962) |
| Mitwirkende: | |
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Prozeß in Luanda |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SFB 1983 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
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Prozeß in Nürnberg |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | WDR 1968 Min. (Mono) - Bearbeitung Theater |
| Genre(s): | Dokumentation |
| Regisseur(e): | Raoul Wolfgang Schnell |
| Bearbeiter: | Rolf Schneider |
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Reise nach Jaroslav |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | BR/SFB 1983 58 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
| Inhaltsangabe: | Gitti, 17 Jahre alt, leidet unter dem Knixgefühl. Das Wort hat sie selbst erfunden. Wenn man einen dicken Maikäfer genau in der Mitte zertritt, macht es "Knix". Von ihren Eltern, die sie die Greise nennt, fühlt sich Gitti vernachlässigt und unverstanden. Obwohl sie die beste Schülerin der Klasse ist, wird sie nicht zum Studium zugelassen. Ein anderes Kind, dessen Eltern offensichtlich bessere Beziehungen zur Partei haben, wird ihr vorgezogen. So brennt "Gitti mit dem Knixgefühl" von zuhause durch und macht sich auf den Weg ins polnische Jaroslaw, den Geburtsort ihrer heißgeliebten Großmutter. Auch wenn Gitti Jaroslaw nur aus Erzählungen kennt. Es muß wunderbar sein. Unterwegs lernt sie Jan, einen polnischen Kunststudenten, kennen und bringt ihn dazu, mit ihr zu fahren. Die Reise voller kleiner Abenteuer und seltsamer Begegnungen gerät zum Versuch, durch Distanz zu einer eigenen Identität zu finden - auch wenn man nicht nach Jaroslaw kommt und sich am Ende wieder in Berlin findet. Gitti, inzwischenEnde 20, Aushilfskellnerin, unverheiratet, Mutter eines dreijährigen Kindes, hört im Radio von der Aussetzung des Kriegsrechtes in Posen. Sie wird nach Jaroslaw fahren, doch noch, endlich nach zehn Jahren. |
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Schratt oder Das Theater |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Auch unter dem Titel: | Das Theater (Zusatz) |
| Produktion: | BR/ORF 1984 84 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
| Inhaltsangabe: | 1918, die Habsburgische Monarchie ist zusammengebrochen, Schauspieler des Burgtheaters in Wien proben für die nächste Premiere - aus Sparsamkeitsgründen die Wortfassung von Hofmannsthals "Rosenkavalier". Katharina Schratt, ehemalige Mätresse des Kaisers Franz Joseph - sie starb erst 1942 - soll die Marschallin spielen. Ihr, der es schwerfällt, die neue Zeit voller Wirrnis, Kampf, Mord und Totschlag zu verstehen, ist nur das "Theater" noch Halt in einer unverständlichen neuen Zeit. "Diese Funkkomödie verwendet Namen, Biographica und Zeitumstände historischer Personen in der allerfreiesten Form. Der Autor sieht sich zu solchem Vorgehen durch das vergleichbare Beispiel bekannter Autoren der Weltdramatik ermächtigt. Zugleich wird durch die Methode der Kompilationen deutlich gemacht, daß es sich hierbei um kein Dokumentar- oder Schlüsselstück handelt, sondern um eine Parabel, handelnd vom Theater und jenen Personen, die es betreiben." (Rolf Schneider) |
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Shakespeares Rosenkriege |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SFB 1985 151 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
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Sommer in Nohant |
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|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||
| Produktion: | SDR/WDR 1980 86 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Genre(s): | Biographie | ||||
| Regisseur(e): | Otto Düben | ||||
| Inhaltsangabe: | Auf ihrem Landsitz in Nohant nahe Paris empfängt die französische Schriftstellerin George Sand ihren um sechs Jahre jüngeren Freund, den Komponisten Frédéric Chopin. Acht Jahre lang verbringen die beiden gemeinsam ihre Sommer, bis es zum jähen Bruch der Beziehung kommt. Die 43jährige Dichterin verliert den Geliebten an ihre 18jährige Tochter. In dramatischen Dialogduellen entwickelt sich eine Komödie um Jugend und Alter, Konservatismus und Fortschritt, Liebe und Tod. | ||||
| Mitwirkende: |
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Stimmen danach |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1968 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Walter Niklaus |
| Komponist(en): | Rolf Zimmermann |
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Strafsache gegen Göppler |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | WDR/BR 1972 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Heinz-Wilhelm Schwarz |
| Inhaltsangabe: | Dieses Hörspiel von Rolf Schneider basiert auf einem authentischen Vorfall, der sich 1958 in der DDR zugetragen hat, im Gegensatz zu dem optimistischen Ausklang des Hörspiels aber erst nach Jahren seinen Abschluß fand. Der Bauingenieur Göppler hat sich selbst wegen Betrugs am Volkseigentum angezeigt. Er wollte damit ein Gerichtsverfahren erzwingen, um die Öffentlichkeit auf die unvereinbaren Verordnungen aufmerksam zu machen, denen ein Betrieb nur durch Unredlichkeiten gerecht werden kann. Denn einerseits müssen die für ein Bauvorhaben genehmigten Mittel voll genutzt werden, damit das Plansoll erfüllt wird, andererseits aber sollen die Kosten gesenkt werden. Göppler hatte die Betriebsleitung sowie gewerkschaftliche und politische Instanzen vergeblich darauf hingewiesen, daß auf diese Weise die Betriebe zum Betrug gezwungen würden. Er selbst hat erhöhte oder doppelte Rechnungen für die Bauarbeiten an einer Gießereihalle ausgestellt, um auf die Plansumme zu kommen. Zugleich hat er damit seinem Betrieb ungerechtfertigte Gewinne verschafft. |
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Strafsache gegen Wellershof |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | Funkhaus Berlin 1990 42 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Krimi |
| Regisseur(e): | Götz Fritsch |
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Die Unbewältigten |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1963 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Edgar Kaufmann |
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Unternehmen Plate-rack |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1965 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Helmut Hellstorff |
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Verliebt - in Mozart |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1960 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Fritz-Ernst Fechner |
| Inhaltsangabe: | Rolf Schneider hat mit "Verliebt in - Mozart" die Geschichte eines jungen Arbeiters erzählt, dem seine Freunde helfen, die Hemmnisse und Minderwertigkeitskomplexe gegenüber seiner Freundin, einer Musikstudentin, zu überwinden, so daß es am Ende zu einem unaufdringlichen, glücklichen happy end kommt. Ein Thema, das heute gewiß nicht selten ist, hat Rolf Schneider mit feinem Takt und klugem Einsatz hörspielwirksamer Mittel gestaltet, so daß es weder bagatellisiert noch aber auch unnötig beschwert an den Hörer gelangt. (Peter Gugisch in Hörspieljahrbuch 1, Henschelverlag Berlin 1961) |
| Mitwirkende: | |
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Zauberstab und Marmelade |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SDR/NDR 1987 43 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Kinderhörspiel |
| Regisseur(e): | Otto Düben |
| Inhaltsangabe: | So ein Zauberstab bringt eine Menge Glück, letzten Endes aber doch nur Scherereien. Dabei weiß Tom gar nicht mehr so recht, wie es eigentlich begonnen hat. Dem Zauberkünstler rutschte beim Zaubern der Zauberstab aus der Hand und Tom genau vor die Füße. Mit dem Zauberstab rannte Tom aus dem Zaubertheater nach Hause und versteckte seine Beute unterm Kopfkissen. Am nächsten Morgen, als die Luft rein ist, versucht er sich nun selbst als Zauberkünstler. Dreimal murmelt er den Zauberspruch - dreimal vergeblich. Hätte Tom nicht jetzt in seiner Wut das unnütze braune Hölzchen auf den Frühstückstisch geschleudert und wäre dabei nicht die Schale mit Himbeermarmelade zu Bruch gegangen - die ganze Sache mit dem Zauberstab wäre auch diesmal ohne Folgen geblieben. |
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Zimmer 112 |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | DDR 1959 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
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Zwielicht |
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|---|---|---|---|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) | ||||
| Produktion: | BR/WDR 1966 46 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. | ||||
| Regisseur(e): | Otto Kurth | ||||
| Inhaltsangabe: | Der Produktion liegt ein bizarrer Prozess in Polen zugrunde: Eine Bauernfamilie hatte einem jüdischen Flüchtling über Jahre vorgespielt, dass die Nazis Polen immer noch besetzt halten würden. Die Bäuerin Anna Sawázka hält den Juden Mendel Horowitz bei sich versteckt, um ihn vor der Deportation zu bewahren. Der jahrelange Umgang hat ein rituelles Verhältnis hervorgebracht, beide wissen, was sie zu tun haben, um nicht entdeckt zu werden. Horowitz kommt nur kurz nachts aus seinem stickigen Verschlag im Keller. Die Beziehung ist förmlich, der Jude muss anfangs für den Unterschlupf zahlen. Stück für Stück hat er seine Juwelen hergegeben, lange mit dem Ehemann gefeilscht, wie viele Monate er für ein Schmuckstück bleiben darf. Doch nach dem Tod des Mannes haust er bei der Bäuerin, ohne dafür etwas geben zu müssen. Horowitz hat längst erkannt, es braucht dieses Versteckspiel nicht mehr. Der Krieg ist vorbei. Aus einem schlecht abgedichteten Fenster hat er Menschen gesehen, die wieder fröhlich spazieren gehen. Außerdem hat er ein Stück Zeitung gefunden. Dennoch ist er geblieben, 20 Jahre lang. | ||||
| Mitwirkende: |
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Der dritte Kreuzzug oder Die wundersame Geschichte des Ritters Kunifried von Raupenbiel und seine Aventiuren |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Auch unter dem Titel: | Die wundersame Geschichte des Ritters Kunifried von Raupenbiel und seine Aventiuren (Zusatz) |
| Produktion: | DDR 1960 67 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt. |
| Regisseur(e): | Wolfgang Brunecker |
| Komponist(en): | Siegfried Matthus |
| Inhaltsangabe: | Unter dem Vorwand, das Grab Christi von Türken und Mohammedanern befreien zu müssen, begeben sich die allerchristlichsten Herrscher Deutschlands, Englands und Frankreichs von 1189 bis 1192 auf den dritten Kreuzzug, ins Morgenland. Nebenher "befreien" sie die Bewohner von ihren Gewürzen, kostbaren Stoffen, Edelsteinen und Ländereien. Viele arme Ritter aus Europa nehmen das Kreuz in der Hoffnung auf Beute. So auch Ritter Kunifried von Raupenbiel. Erst steht er in Diensten des Pfalzgrafen von Zedewitz, dann in denen des Herzogs. Obwohl ihn die Übeltaten und Verbrechen im Namen des Kreuzes abstoßen, verhilft er beiden Herren mit Geschick zu Reichtum. Beide danken es ihm schlecht. Der Herzog jagt ihn fort, als Kunibert seine Liebe zur Herzogtochter Elisabeth gesteht. Nun hofft er, wenigstens aus seinem Sack Pfeffer Gewinn zu machen. Doch das Frachtschiff mit Rittern und ihren erbeuteten Pfeffersäcken sinkt. Kunifried rettet das nackte Leben und erfährt, daß sein Herzog das Schiff hat untergehen lassen, um so die lästigen Konkurrenten auf dem Gewürzmarkt loszuwerden. Nun verlangt er vom Herzog den Wert seines versunkenen Pfeffersacks in Gold zurück. Aber der läßt ihn ins Gefängnis werfen und überantwortet ihn dem Henker - es sei denn, er geht mit auf den vierten Kreuzzug, um das Grab Christi diesmal vor den Heiden zu retten. Aktuell ist Rolf Schneiders "Der dritte Kreuzzug". Es bringt die Lebensgeschichte des armen Ritters Kunifried von Raupenbiel, wie er sie im Burgverlies des Herzogs niederschreibt, während er auf seine Hinrichtung wartet. Ein historischer Stoff also, aber kein historischer Inhalt, denn hinter dem mittelalterlichen Kostüm verbirgt sich die deutsche Geschichte der letzten dreißig Jahre. Vergnüglich verfremdet und doch in seinem ganzen drohenden Ernst kann der Hörer die deutsche Entwicklung bis in die bundesdeutsche Gegenwart hinein verfolgen. Denn wenn Kunifried von Raupenbiel - der Mitläufer, der kleine Gauner - zuletzt doch mit dem Leben davonkommt, dann um einen alarmierenden Preis: ein neuer Kreuzzug wird ausgerüstet, der Herzog braucht Krieger. Rolf Schneider hat die Möglichkeiten, seine historische Parabel lebendig auszugestalten, klug genutzt. Eine pointierte Erzähltechnik, eine treffende Auswahl der einzelnen Episoden und ein geschultes Gefühl für Hörspielnuancen sichern die Wirkung. Was das Hörspiel schuldig bleiben muß und das gilt in gleicher Weise für Rückers Parabelstück "Frühlingsmärchen", zu dem starke Parallelen bestehen - liegt im Wesen der Gleichnishandlung, die historische Konkretheit nicht bieten kann. Der Hörer kann die Bezüge heraushören und verstehen, er kann sie aber auch - teilweise zumindest - überhören, und dann gleitet das Gleichnis sehr schnell ins Unverbindliche ab. (Peter Gugisch in Hörspieljahrbuch 1, Henschelverlag Berlin 1961) |
| Mitwirkende: | |
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Ein schlechtes, schlechtes Zeichen |
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|---|---|
| Autor(en): | Rolf Schneider (DDR *1932) |
| Produktion: | SFB/MDR 1996 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Krimi |
| Regisseur(e): | Rolf Schneider |
| Inhaltsangabe: | Beim frischgebackenen Detektiv Dr. sc. Olaf Mrosowski, einstmals Spezialist für präkolumbianische Hochkulturen an der abgewickelten Akademie der Wissenschaften in Ostberlin, meldet sich eine alte Dame aus einem katholischen Stift in Münsterland, um Besitzungen hinterherzuforschen, die einstmals ihrer Familie gehörten. Es geht um einen metallverarbeitenden Betrieb in Berlin-Lichtenberg. Der ehemalige VEB-Betrieb untersteht der Treuhand, ist also zum Verkauf ausgeschrieben, der jetzige Geschäftsleiter aber unternimmt alles, um das Werk schlechtzureden: total veraltet. Wie sich herausstellt, betrifft das nur den äußeren Zustand, der Maschinenpark ist auf dem neuesten technischen Stand. Mrosowski will den Widerspruch klären und gerät in ein Netz von Verflechtungen, die nicht an die Öffentlichkeit kommen sollen. Die größte Überraschung kommt für ihn aber erst, als er auf einen Kameraden aus der Schulzeit trifft, der im Stift der alten Dame als Priester arbeitet. |
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