Ach, das ist eine lange Geschichte
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Ach, das ist eine lange Geschichte - Russen in Berlin
Von Jurij Ginsburg
Regie: Gerda Zschiedrich
Produktion: MDR 1997
Unter der Überschrift 'Rückkehr nach Charlottengrad' stellte der 'Spiegel' in einer seiner Ausgaben die in Berlin lebenden Russen entweder als Taugenichtse oder als einen Haufen gescheiterter Intellektueller, Raffer oder überhaupt Mafiosi dar. Auch der zwischen den Zeilen zu lesende Vorwurf, dass sich die jetzt in Berlin lebenden Russen nicht mit denen der zwanziger Jahre messen können, trifft einen wunden Punkt der Russen. Die in Berlin erscheinende russischsprachige Zeitschrift 'Europa-Center' dagegen spricht in ihrem Kommentar von der Bedeutung der Emigration als Brücke zwischen Russland und Westeuropa.
Doch was ist richtig? Wie sehen sich die über 100.000 in Berlin lebenden Russen selbst? Was sind es für Leute? Wovon leben sie? Aus welchen Gründen, auf welchen Wegen sind sie ausgewandert, und warum heißt ihr Traumland ausgerechnet Deutschland?
Mit Erwin Schastok, Friedhelm Ptok
MDR Figaro - Mittwoch, 2005-10-19 -22:00-23:00 Uhr
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