Cannabusiness
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Cannabusiness - Die niederländische Haschisch-Industrie
von Claudia Heissenberg
Ton und Technik: Hans-Martin Renz und Gabriele Traichel
Regie: Anna Panknin
Produktion: DLF 2007
Im Januar eröffnete im niederländischen Groningen die weltweit erste "Cannabis-Apotheke". Dort bekommen Patienten mit Multipler Sklerose, Krebs oder Aids Haschisch auf Rezept. Denn die Droge, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in ganz Europa als eine Art Universal-Medizin galt, kann Krämpfe und Schmerzen lindern und regt den Appetit an.
In der Drogenpolitik verfolgen die Holländer schon lange einen eigenen Weg. In sogenannten Coffieshops - landesweit circa 1.000 - werden seit 1975 Marihuana und Haschisch in kleinen Mengen verkauft. Geschätzter Umsatz: mehr als 150 Millionen Euro. Die Regierung duldet das Drogengeschäft, um die Cannabiskonsumenten von der harten Drogenszene zu trennen.
Den europäischen Nachbarn ist die niederländische Drogenpolitik ein Dorn im Auge. Sie setzen auf die europäische Verfassung, die Sonderwege ausschließt, so dass auch Holland an Mindeststrafen für Drogendelikte gebunden wäre.
Es sprachen: Marietta Bürger, Richard Hucke, Claudia Mischke, Ernst-August Schepmann und Ruth Schiefenbusch
- DLF - Dienstag, 2007-09-18 - 19:15-20:00 Uhr
- WDR5 - Dok 5 - Sonntag, 2007-11-25 - 11:05-12:00 Uhr
- WDR5 - Dok 5 - Montag, 2007-11-26 - 20:05-21:00 Uhr
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