Döblin-Schluchten
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Die Döblin-Schluchten - Entdeckungsreise durch ein Literatur-Gebirge
von Helmut Petzold
Zum 50. Todestag Man kennt Alfred Döblin (1878 bis 1957) als Autor eines Buches: „Berlin Alexanderplatz“, des modernen deutschen Großstadtromans schlechthin. Doch Döblin hinterließ ein reiches, vielfältiges Werk, zu dem philosophische und politische Schriften ebenso zählen wie Erzählungen, Romane, Romantrilogien, Romantetralogien, die im China des 18. Jahrhunderts spielen oder in einem mythischen Indien oder in Berlin oder am Amazonas. Diese Romane handeln vom Dreißgjährigen Krieg, von der Enteisung Grönlands, von der deutschen Revolution.
Sie sind epische Hochgebirge, Beschwörungen der Fülle und Vielgestaltigkeit der Natur, Generalabrechungen mit der westlichen Zivilisation, zusammengesetzt aus Realistik, Phantasie und einer philosophisch-mystischen Unterströmung. Sie sind außergewöhnlich, fremdartig, voll ungeheurer Bilderfluten. Zum 50. Todestag des großen Schriftstellers führt Helmut Petzold unter der Überschrift „Döblin-Schluchten“ durch Leben und Werk.
- BR2 - Donnerstag, 2007-06-21 - 20:30-21:30
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