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Einsturz Dresdner Frauenkirche

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Einsturz Dresdner Frauenkirche - Geschichten vom Retten und Bewahren der Trümmer

Von Kathrin Aehnlich und Tobias Barth

Von den etwa 25 000 Gebäuden der Dresdner Innenstadt blieben nach dem Bombenangriff im Februar 1945 nur wenige stehen. Und als am Tag nach dem Inferno die Kuppel der Frauenkirche noch weithin zu sehen war, glaubten viele an ein Wunder. Doch dann, am 15.Februar 10.15 Uhr, gaben der ausgeglühte Sandstein und die sich abkühlenden Ringanker nach und die Kirche stürzte in sich zusammen. Von dem "erhabensten Bau der evangelischen Christenheit" blieb nur ein 13 Meter hoher Schutthaufen.

Schon kurz nach Kriegsende begannen Denkmalpfleger freiwillig mit der Sicherung der Trümmer. Sie signierten, vermaßen, fotografierten die Steine und lagerten Teile in benachbarten Gassen ein. Von vielen belächelt und später von den DDR-Behörden misstrauisch beobachtet, verteidigten sie ihren Schuttberg. Nur so wurde es möglich, dass die heute wieder aufgebaute Kirche zu einem Drittel aus ihren ursprünglichen Steinen besteht.


MDR Figaro - Samstag, 2005-10-29 - 9:05-9:35 Uhr

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