Highlife im Entwicklungsland
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Highlife im Entwicklungsland - Ghana, Porträt eines afrikanischen Wunders
Von Eike Gebhardt
„Highlife“ heißt die Pop-Musik Westafrikas und sie ist bei allen Groß-Veranstaltungen zum 50. Jubiläum der Unabhängigkeit als informelle Nationalhymne zu hören. Sie wird nicht gesungen, sie wird inszeniert. Musik, Tanz und Spiel sind in Ghana keine Freizeitbeschäftigungen nach getaner Arbeit, sondern Teil der alltäglichen Kultur. Das Land ist ein Wunder an kultureller Vielfalt und Vitalität, Dutzende von Stämmen mit je eigenen Traditionen leben hier friedlich zusammen. Allen Unterschieden zum Trotz ließen sie sich von ihrem ersten Premierminister Kwame Nkrumah auf eine gemeinsame Vision verpflichten, die bald auf ganz Westafrika ausstrahlte, die Vision eines afrikanischen, eines „dritten Weges“ zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Ghana konnte durch sie zur Geburtsstätte der panafrikanischen Bewegung werden.
Was aus ihr, trotz oder auch wegen aller Einflüsse von außen, geworden ist im täglichen Leben, nicht nur im „Highlife“, zeichnet dieses Porträt nach.
- SWR2 - Donnerstag, 2007-06-21 - 20:03-21:00 Uhr
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