Kein Tag wie jeder andere - der 29. Februar
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Kein Tag wie jeder andere – der 29. Februar - Erbauliches über die Zeit, ihre Kapriolen und das Lebensgefühl im Schaltjahr
Von Hannelore Hippe
Produktion: NDR
In diesem Jahr – einem Schaltjahr - können schätzungsweise knapp 50.000 Deutsche wieder den richtigen Geburtstag feiern. Wenn sie hochbetagt sind, ist es vielleicht schon der Zwanzigste.
Der Schalk mit dem Schalttag war schon Goethe ein Gedicht wert und ein Professor aus Aachen veröffentlichte unlängst eine mathematische List, die es erlaubt - statistisch untermauert - auch in Nichtschaltjahren Geburtstagsgefühle auszuleben.
Warum Papst Gregor den Kalender Cäsars einst radikal veränderte und uns den Schalttag bescherte, ist nicht nur rechnerisch und für die Computerbranche hochinteressant. Der Eingriff führte natürlich auch dazu, dass Protestanten und Katholiken lange Zeit anders zählten, doch fühlten sie deshalb auch anders? Welche Zeit ist denn eigentlich korrekt und wie registrieren wir sie? Verändert sich unser Zeitempfinden tatsächlich ab einem bestimmten Alter und warum ziehen sich manche Tage endlos dahin während die „schönsten Wochen“ des Jahres nur so vorbeirasen?
Die Autorin sammelte Kurioses, Philosophisches und Erstaunliches rund um die Zeit und den Schalttag.
NDR info - 2004-02-29 - 11.05 Uhr
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