Maler mit dem Stern
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Der Maler mit dem Stern - Leben und Werk des Felix Nussbaum aus Osnabrück
Von Günter Beyer
Produktion: Radio Bremen 2004
In Fetzen gehüllte, bleiche Gerippe spielen inmitten einer Trümmerlandschaft zum Totentanz auf. Zerbrochene Uhren, Schreibmaschinen mit verbogenen Typenhebeln, zerfetzte Bücher und Notenblätter liegen herum - eine schaurige Szene, die der in Osnabrück geborene Maler Felix Nussbaum 1944 im Brüsseler Exil gemalt hat.
Vom sorglosen, erfolgreichen Maler im Berlin der „goldenen Zwanziger Jahre“ wird Felix Nussbaum zum Chronisten des Holocaust. Illusionslos schildert er in seinem Brüsseler Versteck das Exil als Vorstufe der Shoa: Ausgrenzung, Angst, Erstar-rung, Einsamkeit.
Die Sendung folgt den verwischten Spuren des Künstlers in Osnabrück, Berlin und Brüssel und schildert auch die Wiederentdeckung des „verlorenen Sohnes“ in seiner Heimatstadt Osnabrück, wo seit 1999 das von Daniel Libeskind entworfene „Felix-Nussbaum-Haus“ an ihn erinnert.
- NWR - Sonntag, 2004-12-05 - 9:05-10:00 Uhr
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