Noelte, Rudolf
aus HoerdatWiki, der freien Wissensdatenbank
Biographien-Übersichten: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | XYZ
Rudolf Noelte, am 20. März 1921 in Berlin geboren, war von 1940-45 Soldat. Nach dem Studium in Berlin war er Schauspieler und Regieassistent am Berliner Hebbeltheater. Bei Karlheinz Martin, Erich Engel und Jürgen Fehling erlernte er das Regiehandwerk. 1948 erster Erfolg mit seiner Inszenierung "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert. Ab 1952 Regisseur am Schiller- und Schloßparktheater in Berlin. Danach zeitweilig Intendant der Freien Volksbühne Berlin. Zahlreiche Gastspiele in München, Zürich und anderen deutschen Städten. Seit den 60er Jahren gilt er als Meister eines psychologischen Realismus. Seine Ausführungen werden in der Theaterwelt kontrovers aufgenommen. Als herausragend gelten seine Inszenierungen noch Stücken von Sternheim, Moliere O'Neill, Strindberg und vor allem von Anton Tschechow. Die Aufführungen von "Drei Schwestern" (1965) und "Der Kirschgarten" (1970) in München zählen zu den Höhepunkten seines Bühnenschaffens. Neben der Arbeit für Theater, Film und Fernsehen inszeniert er als Hörspielregisseur zahlreiche Stücke, u.a. von Sternheim, Brecht, Gerhart Hauptmann und Anton Tschechow. Als Hörspielbearbeitungen entstehen u.a. "Effi Briest" und "Mathilde Möhring" nach Fontane.
Hörspiele unter der Regie von Rudolf Noelte (http://www.hoerdat.in-berlin.de/select.php?&col2=re.an&b=Noelte)
![[Hauptseite]](/wiki/skins/common/images/hd3w.jpg)