Pingpong
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Ping Pong - Hongkong 10 Jahre nach der Rückgabe an China
Von Friedrich Schütze-Quest
Regie: Sabine Ranzinger
Produktion: MDR, DLF, HR, RB, SR, WDR 2007
Friedrich Schütze-Quest kam erstmals 1982 nach Hongkong, jetzt kehrte er zurück. Was man von früher weiß, kann man alles vergessen, sagt er. Die Lebensbedingungen in Hongkong sind - zehn Jahre nach der Rückgabe an China - besser, als sie es unter britischer Herrschaft je waren. Niemand muss mehr um sein Leben schwimmen, um in die ehemalige Kronkolonie zu gelangen: Die Grenzen sind offen. Keine Rotgardisten mehr mit Maschinengewehren. Keine Internierungslager mehr, keine halbe Million Menschen, die auf Straßen schlafen, keine Bettler.
Das Problem der Hongkong-Chinesen ist die große Politik: die immerwährenden Gängeleien der Machthaber in Peking, die Hongkong - das dem Mutterland um Längen voraus ist - gern kopieren würden, nur eben nicht ein Hongkong mit freien Wahlen.
Ein Land, zwei Systeme, war vor der Rückgabe vereinbart - und das für 50 Jahre. Wobei Hongkong für das kommunistische China ein Modell sein sollte, um auch das abtrünnige Taiwan wieder ins Mutterland zurückzuholen.
- DLF - 2007-07-03 - 19:15-20:00 Uhr
- HR2 - 2007-09-02 - 18:05-19:00 Uhr
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