Portraet Jim Morrison
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Porträt Jim Morrison
von Harry Lachner
Wenn in den turbulenten späten 60er Jahren eine Band für die amerikanische Jugend-Revolte stand, dann waren es »The Doors« mit ihrem charismatischen Sänger Jim Morrison, der am 3. Juli 1971 in seinem Hotel in Paris starb. Pop und Poesie sollten sich in seinen Songs versöhnen, die dunkle Seite der Existenz aufscheinen und der ewig unzähmbaren Krsft des Begehrens gehuldigt werden.
Morrison stellte sich mit seinen Texten gegen die Versöhnlichkeits-Ideologie der Hippies, gegen die blümchenseligen Nettigkeiten seiner Generation - doch in erster Linie machte er sich das US-Establishment zum Feind. Dessen puritanische Reglementierungsgewalt, seine Erotikfeindlichkeit und der Krieg in Vietnam waren die Zwänge, denen er sich vehement widersetzte.
In dieser Sendung wird die Frage aufgeworfen, ob die poetische Qualität der Texte Morrisons Selbstausrufung zum Dichter gerecht wird.
SWR2 - 2001-10-23 - 23.30-24.00 Uhr
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