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Zauberei auf dem Sender

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Radio-Feature - Radio-Lesung - Biographien

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Zauberei auf dem Sender - Illustrierte Geschichte des Hörspiels. Von den Anfängen bis zum Zweiten Weltkrieg.

Produktion: DRS, NDR 1962 - Länge: 86 Minuten

Mit: Heinz Schwitzke

Von den Anfängen bis zum Zweiten Weltkrieg mit Zitaten aus den Hörspielen "Danger" von Richard Hughes (BBC 1924 - dt. Nachproduktion "Gefahr" hr 1961), "Marémoto" von Gabriel Germinet und Pierre Cusy (Frankreich 1924), "Zauberei auf dem Sender" von Hans Flesch (Sender Frankfurt 1924), "Michael Kohlhaas" von Arnolt Bronnen (Berliner Funkstunde 1929 - Neuprod.: hr 1953), "Der Flug der Lindberghs" von Bertolt Brecht (1929 - Neuprod. SDR), "Brigadevermittlung" von Ernst Johannsen (Dt. Stunde München 1929 - Neuprod.: NDR 1959), "Berlin-Alexanderplatz" von Alfred Döblin (Berliner Funkstunde 1930 und NDR 1962), "Stimmen im Kampf" von Hermann Kasack (Berliner Funkstunde 1930 - Neuprod.: NDR 1959), "Marathon" von Naoya Uchimura (Nippon Hósó Kyókai 1957/58), "Malmgreen" von Walter Erich Schäfer (SÜRAG Stuttgart 1929 - Neuprod.: NDR 1958), "Interview mit einem Stern" von Ernst Schnabel (NWDR 1954), "Mörder aus Gerechtigkeit" von Alfred Ehrenstein (WERAG Köln 1932 - Neuprod.: NDR 1958), "Flucht vor der Freiheit" von Fred von Hoerschelmann (Berliner Funkstunde 1932 / NDR 1959), "Der Narr mit der Hacke" von Eduard Reinacher (WERAG Köln 1939 - Neuprod.: NWDR Hamburg 1952), "Ankommt eine Depesche" von Hans Kyser (Berliner Funkstunde 1930/31 - Neuprod.: NDR 1962) und mit Texten zur Hörspielgeschichte und -theorie von Alfred Braun, Kurt Pinthus, Alfred Auerbach, Theodor Csokor und Rudolf Leonard.

Der Name Heinz Schwitzke ist eng mit den großen Nachkriegshörspielen Günter Eichs verbunden. Von 1951 bis 1971 war Dr. Schwitzke - von Adolf Grimme berufen - der Leiter der Hauptabteilung Produktion und Hörspiel beim NWDR bzw. NDR - das waren jene entscheidenden 20 Jahre, in denen vor allem in Hamburg deutsche Hörspielgeschichte geschrieben wurde.

Heinz Schwitzke war von 1932 bis 1938 literarischer Redakteur beim Reichssender Berlin und gründete nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft 1948 den evangelischen Informations- und Pressedienst "Kirche und Rundfunk".

Heute findet Heinz Schwitzke meist nur noch an Universitäten als Theoretiker des Hörspiels Erwähnung. Seine Verdienste als genialer Programmmacher, als Praktiker des Radios, als inspirierender Hörspielproduzent, dem die Uraufführungen der meisten Hörspiele von Günter Eich, Heinrich Böll, Friedrich Dürrenmatt, von Wolfgang Hildesheimer, von Peter Hirche oder Siegfried Lenz zu verdanken sind, laufen Gefahr, vergessen zu werden.


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